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Vorbeugung einer Hausstauballergie

Eine Hausstauballergie ist gleich nach der Pollenallergie die zweithäufigste Allergie in der deutschen Bevölkerung. Diese Allergie kann sich im Kindesalter entwickeln, oder auch erst später als Erwachsener. Doch eins steht fest: jeder kann von einer Hausstauballergie betroffen sein, unabhängig davon, ob man einen gesunden Lebensstil pflegt oder nicht. Der Entstehung einer Hausstauballergie kann man also nur schwer vorbeugen. Was man allerdings tun kann, ist dem Symptonen einer Hausstauballergie vorzubeugen.

Ich habe meine Hausstauballergie als Jugendlicher bekommen und kann mittlerweile schon sehr gut damit umgehen. Ich möchte deswegen gern meine persönlichen Erfahrungen teilen, damit auch du die Hausstauballergie bekämpfen könnt!

Nur wer die Ursachen einer Stauballergiekennt, kannt verhindern, dass die Symptome auftreten und einer Hausstauballergie vorbeugen.

Wodurch wird die Hausstauballergie hervorgerufen?

Da die Hausstauballergie durch den Kot von Milben hervorgerufen wird, wird diese Allergie auch als Hausstaubmilbenallergie bezeichnet. Der Milbenkot vermischt sich mit dem normalen Hausstaub und verteilt sich somit überall im Haus. Allerdings ist es kein Anzeichen von mangelnder Hygiene, Milben im Haus zu haben, sondern das ist ganz normal! Den meisten Menschen macht es auch gar nichts aus, dass sie diese unerwünschten Mitbewohner in ihrer Wohnung haben, da sie auch nicht allergisch gegen den Milbenkot reagieren. Doch wenn man einer Hausstauballergie leidet, reagiert das Immunsystem des Hausstauballergikers u.a. mit typischen Erkältungssymptomen auf die von den Milben produzierten Allergene. Um den Symptomen einer Hausstauballergike vorzubeugen, sollte ein Hausstauballergiker also versuchen, den Kontakt mit den Allergenen zu vermeiden.

Woran erkenne ich eine Hausstaubmilbenallergie?

Wie gerade eben beschrieben, sind die Symptome ähnlich wie bei einer Erkältung oder einem Heuschnupfen: ein Jucken und Tränen der Augen, eine verstopfte Nase, Halsschmerzen und schlimmstenfalls Atemprobleme. In manchen Fällen können auch Hautirritationen oder ein Hautsusschlag hervorgerufen werden. Wenn diese Symptome aber tendenziell eher morgens nach dem Aufstehen auftreten, oder wenn ihr länger zu Hause, bzw. in geschlossenen Räumen, seid, sind dies deutliche Anzeichen einer Hausstaubmilbenallergie.

Mehr Informationen zu den Symptomen einer Hausstauballergie findet ihr unter dem Menüpunkt Hausstauballergie Symptome

Hilfreiche Tipps zur Vorbeugung bei einer Hausstauballergie

Zur Bekämpfung der Hausstauballergie bzw. der richtigen Vorbeugung habe ich hier ein paar einfache Tipps gesammelt die mir geholfen haben, die Symptome deutlich zu reduzieren:

Teppichböden raus!

Teppiche sind echte Staubfänger – und der Staub ist oftmals richtig tief im Teppich drin! Wenn es dir möglich ist, würde ich die Teppichböden durch Laminat, PVC oder ähnliches ersetzen. Falls du Teppiche ausliegen hast, solltest du sie am besten rausschmeißen oder sie durch Kurzfaserteppiche ersetzen, da der Staub bei dieser Variante nicht so tief in den Fasern steckt und somit beim saugen relativ gut entfernt werden kann. Alternativ kannst du dir auch überlegen, dir Weichschaummatten anzuschaffen. Die sind zwar nicht genau so weich wie ein Teppich, aber dennoch ein guter Kompromiss zwischen dem harten Lamitboden und einem weichen Teppich.

Teppiche sind potenzielle Staubfänger und sollten von Hausstauballergiker vermieden werden!

Viel lüften!

Hört sich erstmal sehr banal an, tut aber tatsächlich richtig gut! Durch die modernen Fenster sind die Räume heutzutage luftdicht verschlossen. Damit aber frische Luft hereinkommt und die Allergene zumindest zum Teil herausträgt, solltest du mehrfach am Tag für ein paar Minuten stoßlüften! Cooler Nebeneffekt: die frische Luft mach wach und lässt einen richtig durchatmen.

Zimmerpflanzen raus!

Pflanzen im Zimmer sehen zwar schick aus und tragen auch zu einer besseren Luft bei, aber der Staub bleibt nur zu gern an den Pflanzen hängen. Und mal ehrlich – wer wischt schon seine Zimmerpflanzen mit dem Staubwedel?

Regelmäßig Staubsaugen!

Ein echtes Muss ist natürlich das regelmäßige Staubsaugen, um den Hausstaub zu entfernen und den Hausstauballergie Symptomem vorzubeugen. Je nachdem wir stark du auf Hausstaub reagierst, solltest du ggf. sogar täglich Staubsaugen. Hierbei empfiehlt es sich, einen speziellen Allergie Staubsauger zu verwenden, der zusätzliche Filtersysteme wie bspw. einen Hepa Filter beinhaltet. Durch diese Allergie Staubsauger gehst du sicher, dass auch der feine Staub entfernt wird.

Ausführlicher Staubsauger Test: Der beste Staubsauger für Allergiker

Feucht wischen!

Nach dem Saugen solltest du auch noch mit einem Feuchtwischer über die glatten Flächen wischen. Das funktioniert übrigens wirklich viel besser, wenn man vorher gesaugt hat. Am besten etwa 2 bis 3 Mal die Woche feucht wischen.

Encasing und Allergiker Bettwäsche

Da sich Milben am liebsten in warmen und feuchten Zonen bewegen, ist das Bett sehr anfällig für Milben! Deswegen sind auch besonders am Morgen die Symptome der Hausstauballergie am stärksten. Ich habe jetzt seit ein paar Jahren Allergiker Bettwäsche, Encasings und eine Allergiker Matratze im Einsatz und seitdem ich diese speziellen allergikerfreundlichen Bettbezüge usw. habe, wache ich morgens viel erholter auf und die Allergiesymptome sind bei weitem nicht so stark wie früher.

Im Bett sind die Allergiesymptome am stärksten

Wenn ihr wissen wollt, welche Produkte ich habe, guckt doch mal unter dem Menüpunkt Milben im Bett – die besten Produkte vorbei.

Luftreiniger

Luftreiniger sind das wohl wirksamste Hilfsmittel für Allergiker! Es gibt ganz verschiedene Varianten, je nachdem, auf was man allergisch ist und was man braucht. Luftreiniger filtern zum Beispiel Pollen, Rauch, Staub, Schimmelsporen und Viren aus der Luft – also nicht nur für Allergiker ein Muss, sondern für jedermann (der sich den Luxus leisten kann).

Meine Empfehlungen findest du unter Bester Luftreiniger bei Allergie